Fallstudie Rathaus Bensberg

Architektur erhalten und Bedarf anpassen

Rathaus Bensberg
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Das Bensberger Rathaus ist Mitte der 1960er Jahre nach den Plänen des Architekten Gottfried Böhm erbaut worden. Die exzentrische Kombination aus Glas und Sichtbeton prägt das Gebäude, welches unter anderem Grundlage für die Verleihung des Pritzker-Preises an den Architekten im Jahre 1986 ist.

Heute beherbergt das Rathaus das technische Dezer-nat der Stadtverwaltung. Rathaussaal und Innenhof werden für Tagungen, Konzerte und Veranstaltungen genutzt. Unter Berücksichtigung des Denkmalschutzes wurde das Gebäude vor einigen Jahren aufwendig saniert.

Windscheid & Wendel wurde beauftragt eine Zweier-gruppe zu demontieren und durch eine neue Aufzugs-anlage in voll behindertengerechter Ausführung zu ersetzen. Das klassische Architekturdesign musste zwingend erhalten bleiben.

Trotz der Maßgabe mit den bestehenden Schachtabmessungen aus Denkmalschutzgründen auszukommen wird die Förderleistung der neuen Aufzuganlage heutigen Personal- und Materialbedürfnissen gerecht.

Eckdaten Projekt

Personenaufzug mit Breitkorb

  • Seilgetriebe mit Maschinenraum oben über dem Schacht
  • Lastverteilung auf vorhandener Schachtdecke
  • Tragkraft 1275 KG / 16 Personen
  • 8 Haltestellen mit zweiteiligen, zentral schließenden Türen mit
    einer lichten Breite von 1100 mm
  • Fahrkorbbreite 1950 mm, Fahrkorbtiefe 1460 mm
  • Voll behindertengerechte Ausstattung mit Zweiknopfsammelsteuerung,
    Sprachansage, Gong, Fahrtrichtungsanzeigen
  • Halogenfreie Verkabelung
    Schachtentrauchung nach Energieeinsparverordnung

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Projektleiter W+W

Peter Bongen

Tel.: +49 211 73848 23
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Architekten / Planer

HR Ingenieurgesell-
schaft für Fördertechnik mbH, Hannover
Dipl.Ing. (FH) Ruthardt